"Der Bezirk Eimsbüttel bietet genügend Entwicklungsraum für einen dauerhaften Uni-Standort", erklärt Roland Seidlitz, stellv. Fraktionsvorsitzender der GAL Bezirksfraktion Eimsbüttel und Sprecher für das Kerngebiet. "Der Bezirk hat bereits in der Vergangenheit der Uni weitere Entwicklungschancen aufgezeigt und ermöglicht. Jetzt gilt es die Hängepartie zu beenden und schnell am Standort Eimsbüttel die Universität zu modernisieren."
"Die Überlegung eines Teilumzuges halten wir nicht für vertretbar", erklärte Volker Bulla, Kreisvorsitzender der GAL Eimsbüttel. "Uns haben Professoren und Studentenvertreter sehr deutlich erläutert, warum ein Auseinanderreißen der gewachsenen Uni-Strukturen sehr problematisch ist. Auch würde ein Teilumzug für Studenten erhebliche Belastungen durch Fahrtzeiten mit sich bringen. Und ein Komplettumzug ist aufgrund der anderweitigen Planungen im Hafen nicht realistisch."
Horst Becker, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion und Wahlkreisabgeordneter aus Eimsbüttel erläuterte:"Nach einer ersten Bewertung erscheint ein Teilumzug der Universität keine vorteilhafte Variante. Für einen Gesamtumzug der Universität fehlen derzeit fast alle dafür notwendigen Voraussetzungen. Bei den Bestandsvarianten muss konkreter dargestellt werden, wo welcher Sanierungsbedarf gesehen wird bzw. welche bauliche Dichte in Rotherbaum verwirklicht werden müsste."
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