Die Hamburger Kulturpolitik stand in den letzten Wochen im Mittelpunkt der öffentlichen Kritik in der Stadt, aber auch bundesweit. Die Sparbeschlüsse des Senats zum Altonaer Museum, zum Deutschen Schauspielhaus sowie zu den Hamburger öffentlichen Bücherhallen (HÖB) lösten eine Protestwelle aus. Jetzt werden aber auch Mehreinnahmen für Kultur durch eine "Kulturtsteuer" erzielt
werden.
Nach dem Kulturgipfel wurden Sparbeschlüsse korrigiert. Aber nicht alle Fragestellungen sind geklärt. Für manche hat die Diskussion über künftige Wege für die Hamburgische Kulturlandschaft erst begonnen. Darf ein kulturelles Angebot im Hinblick auf Finanzaspekte dabei hinterfragt werden? Inwieweit ist eine öffentliche Diskussion über Kulturangebote auch für Akzeptanz der Finanzierung mit öffentlichen Geldern erforderlich? Wieweit sind aber auch Kulturangebote, wie die Bücherhallen, nicht auch elementare Angebote für stadtteilnahe Bildung? Wie können wir Hamburg als kreative Stadt stärken?
Kultur sind aber nicht nur wenige kulturelle Grosseinrichtungen, sondern gerade die Vielfalt auch kleinerer Initiativen schafft Kultur vor Ort. Die GAL konnte in der Regierungsbeteiligung die Finanzierung der Geschichtswerkstätten ausbauen. Eine
aktuelle Evaluierung belegt die Bedeutung von Stadtteilkultur für die Entwicklung der Quartiere.
Die Fragestellungen werden inzwischen weit über die fachlich interessierten Kreise hinaus diskutiert. Als GAL Eimsbüttel wollen wir daher in einem offenen Gespräch über künftige Wege in der Hamburger Kulturpolitik diskutieren, dazu laden wir ein:
Mittwoch, 1. Dezember 2010, um 20.00 Uhr
in der GAL-Geschäftsstelle Eimsbüttel, Methfesselstraße 38, (HVV: U2 bis Lutterothstraße, Metrobus 4 bis Sartoriusstraße)
mit:
Antje Möller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GAL -Bürgerschaftsfraktion und Eimsbütteler Bürgerschaftsabgeordnete
Stefanie Könnecke, kulturpolitische Sprecherin der GAL-Bezirksfraktion Eimsbüttel
Moderation:
Volker Bulla, Vorsitzender der GAL Eimsbüttel
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Obdachlosigkeit ist gut sichtbar auf Hamburgs Straßen. Kathrin Warnecke diskutiert mit euch wirksame Ansätze, den Menschen zu helfen.
Eines unserer Herzensprojekte ist der Chor GRÜNkehlchen unter der Leitung von Stefanie Hoffmann. Ob Mitglied oder nicht, komm vorbei und sing mit uns!