Lutz Schmidt

"global denken, lokal handeln"

Lutz Schmidt, 54 Jahre

Kandidat für den Bezirk Eimsbüttel. Direktkandidat im Wahlkreis Niendorf.

Was mich antreibt: Ich bin davon überzeugt, dass wir alle eine Menge mehr gute Dinge anstoßen können, damit die Erde die Menschheit weiter trägt – ohne einen Meeresspiegel-Anstieg, der halb Hamburg in Wassermassen ertränkt. Und das beginnt genau hier und jetzt bei uns, genau hier in Niendorf und den anderen acht Stadtteilen des Bezirks Eimsbüttel. Wir müssen die Energiewende schneller und kleinteiliger voran treiben. Am besten mit Photovoltaik auf jedem von der Sonne beschienen Dach, am besten mit einem emissionsfreien Verkehr in unserer Stadt. Dazu trage ich bereits seit mehreren Jahren bei. Ich habe 2011 eine Solarstrom-Anlage auf dem Dach der Familie gebaut und fahre seit fast sechs Jahren ein Elektroauto. Daneben nutze ich die U-Bahn, das Fahrrad und sehr gern auch einfach nur meine Füße, wenn es geht.

Über mich: Geboren bin ich in Hamburg. Die Grundschule und das Gymnasium habe ich in Niendorf besucht. Nach Abitur und Zivildienst habe ich Verlagskaufmann gelernt, war technischer Assistent in einem Verlag und schließlich nach dem Volontariat Redakteur. Diesen Beruf übe ich noch heute aus und arbeite weiterhin im selben Fachverlag, mittlerweile als Nachrichten-Redakteur. Ich bin liiert und habe aus erster Ehe einen 17-jährigen Sohn.

Was ich für ein Mandat mitbringe: Kommunalpolitische Erfahrung konnte ich bereits drei Jahre als Bezirksabgeordneter in Hamburg-Nord sowie durchgehend seit 2008 in Eimsbüttel sammeln – allerdings war ich da noch in einer anderen Partei: der FDP. Doch die Liberalen sind nun nicht mehr meine Heimat, denn sie haben kein Interesse daran, gegen den Klimawandel zu arbeiten, sind keine Freunde der Energiewende und dem Allgemeinwohl viel zu wenig verpflichtet.

Mein Engagement für Niendorf: Ich kenne den Stadtteil und beobachte seine Entwicklung nun schon seit 49 Jahren. Es ist schön, hier zu wohnen. Besonders fußläufig zu den U-Bahn-Stationen. Doch in größerer Entfernung davon, haben es insbesondere nicht mehr so ganz mobile ältere Menschen schwer, ihre Mobilitätsbedürfnisse ohne teure Taxifahrten aufrecht zu halten. Deshalb habe und werde ich mich weiter für den Bürgerbus einsetzen – auch in meinem Ehrenamt als Vorsitzender des Bürgervereins Hoheluft-Großlokstedt von 1896 e.V.

Für uns alle ist das Niendorfer Gehege als größtes Waldgebiet im Bezirk Eimsbüttel eine Oase im Dschungel der Stadt. Das ist in Zeiten des wuchernden Wohnungsbaus mindestens in deren Ausläufern, den Feldmarken, jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr hoffe ich auf eine weitere grüne Regierungsbeteiligung, damit andere nicht auf die Idee kommen, dort Flächen zu versiegeln und womit auch immer zu bebauen. Im Falle meiner Wahl werde ich dem auf keinen Fall zustimmen. Der Stadtteil Niendorf ist großteils vom Fluglärm betroffen. Ich finde dennoch einen Flughafen in der Stadt besser als weit draußen in Kaltenkirchen, wo er zu einem exorbitanten Flächenfraß geführt hätte. Was jedoch nicht geht, sind die überbordenden Verspätungen. Abseits der genehmigten Betriebszeiten darf es außer für Rettungseinsätze keine Starts und Landungen mehr geben.

Wenn Ihnen meine Ansichten zusagen, dann können Sie mich wählen: Auf Platz 16 der Liste von Bündnis 90/DIE GRÜNEN oder im (Niendorfer) Wahlkreis 5 auf Platz 2 der Liste von Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

 

 



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Grüne Termine

Frauen Empowerment: Workshop "Umgang mit (rechten) Anfeindungen am Wahlkampfstand"

Rechtzeitig zum Wahlkampf bieten wir 12 Teilnehmerinnen des Frauen-Empowerment-Programms einen halbtägigen Workshop zum Umgang mit Anfeindungen am Wahlkampfstand. Als Referentin konnten wir Ines Koenen gewinnen, die als Trainerin, Dozentin und Coach zu Themen wie Kommunikation, Konfliktmanagement, Populismus und Rechtsextremismus tätig ist.

In diesem interaktiv aufgebauten Seminar werden Gesprächstechniken und Hintergrundwissen zum Umgang mit Populismus und Rechtsextremismus vermittelt. Diese Techniken und eine eindeutige innere Grundhaltung sind nützlich in allen allgemeinen Debatten im öffentlichen Raum, auf Podien, in unterschiedlichen Gesprächssituationen wie an Stammtisch, im Verein sowie im Straßenwahlkampf und an Infoständen.

Dabei geht es insbesondere um folgende Themen:

  • Populist*innen auf dem Vormarsch: Parolen Paroli bieten
  • Hintergrundwissen zu Strategien und Vorgehen von Populist*innen
  • Kommunikationstechniken zum Umgang mit rechtsradikalen und populistischen Aussagen
  • Anwendung der Techniken am Infostand
  • Exit - Strategien: Wo ist Schluss und verläuft die rote Linie?


Der Workshop richtet sich vor allem an die Frauen aus unserem Kreisverband, die selbst kandidieren und/oder sich aktiv im nächsten Wahlkampf beteiligen werden. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, geht es nach dem Zeitpunkt der Anmeldung. Kandidatinnen und Wahlkämpferinnen haben Vorrang. Wir behalten uns vor, ggf. eine Auswahl zu treffen. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter juliane.papendorf@remove-this.hamburg.gruene.de.

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Neu: Politisch-Philosophischer Salon

Unser Mitglied Hans Dall möchte den grünen Stammtisch wieder aufleben lassen und dort mit anderen Mitgliedern und Interessierten über tagesaktuelle, grüne Themen diskutieren. Treffpunkt: jeder erste Montag im Monat um 19 Uhr im Urknall.

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Postkolonialer Rundgang auf dem Unicampus mit Sina Koriath

Welche koloniale Vergangenheit hat die Uni Hamburg? In einem performativen Rundgang wollen Sina Koriath und Hannimari Jokinen in Hamburgs Kolonialgeschichte eintauchen und den sichtbaren und versteckten kolonialen Spuren auf dem Campus und im Uni-Hauptgebäude nachgehen.

Deutschland war 1914 das an Fläche drittgrößte Kolonialreich der Welt - Hamburg als Hafenstadt profitierte besonders davon. Im Ersten Weltkrieg dann verlor Deutschland seine Kolonien, und 1919 wurde aus Hamburgs Kolonialinstitut die Universität. Doch bis in die NS-Zeit hinein und darüber hinaus wirkte der alte "koloniale Gedanke" im Gewölbe des Hauptgebäudes weiter.

Gemeinsam mit Hannimari Jokinen vom Arbeitskreis Hamburg Postkolonial möchten wir in diese koloniale Geschichte eintauchen: In einem performativen Rundgang gehen wir den sichtbaren und versteckten kolonialen Spuren auf dem Campus und im Hauptgebäude nach und hören dabei auch das Gedächtnisecho jener, die von der imperial ausgreifenden Handelsstadt kolonisiert wurden sowie jener, die Widerstand gegen das koloniale Unrecht leisteten. Zusammen decodieren wir Ecken und Nischen - und versuchen, im vorgefundenen universitären Raum Unerhörtes zu erinnern.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: Mi, 06. März 2024

Start: 16:00 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt auf dem Unigelände wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung: Formlose Mail an: annika.kreuzer@gruene-fraktion-hamburg.de

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Bildung für das 21. Jahrhundert: Speakers' Corner mit Norbert Hillebrecht

Norbert Hillebrecht von der LAG-Bildung gibt einen Überblick über die Konzepte der Grünen und erläutert, warum Bildung ein wichtiges Kernthema der Grünen ist. Danach gibt es die Möglichkeit zu einem Austausch über ausgewählte Themen aus der Bildungspolitik.

 

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Zum 8. März - Gemeinsames Plakatemalen in Millas Wahlkreisbüro

Unsere Bundestagsabgeordnete Milla lädt laden ein zum Malen, Vernetzen und kollektiven Plakatsprüche-Ausdenken für den Internationalen Frauentag: Am 8. März um 15:00 Uhr in der Eimsbütteler Chaussee 46. 

Für Material ist gesorgt und danach können alle direkt zur 8M-Demo auf dem Rathausmarkt aufbrechen, die um 18:00 Uhr beginnt. Alle Feminist*innen sind herzlich willkommen! 

Meldet euch gerne unter Emilia.Fester.ma04@remove-this.Bundestag.de an, aber auch spontanes Vorbeischauen ist kein Problem!

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Frauen-Empowerment: Gemeinsam zur Demo am 8. März

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Die Frauenpolitischen Sprecherinnen aller Kreisverbände laden an diesem Tag ihre Mitglieder ein, gemeinsam an der Demo zum Frauentag teilzunehmen. Sie beginnt um 18 Uhr auf dem Rathausmarkt. Treffpunkt der GRÜNEN Teilnehmer*innen ist das Heinrich-Heine-Denkmal an der Seite zur Mönckebergstraße auf dem Rathausmarkt.

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Mobiler Info- und Zuhörstand der Stadtteilgruppe Stellingen/Eidelstedt am 9.3.

Die Stadtteilgruppe Stellingen/Eidelstedt will am Samstag, 9. März 2024, mit einem mobilen Info-/Zuhörstand durch ein paar Gebiete Eidelstedts touren. Ziel ist es, Menschen in ihrer Nachbarschaft anzusprechen, ein paar Gespräche zu führen und Präsenz zu zeigen. 

Ideale Treffpunkte wären Spielplätze oder andere Orte, an denen sie ein paar Leute treffen können. Wer noch Ideen für gute Treffpunkte hat, schreibt (Mail) sie gerne an den Sprecher der Stadtteilgruppe Philip Engler. Startpunkt für alle, die Lust haben mitzumachen, ist das ReeWi-Haus. Um 10 Uhr geht es mit Fahrrädern los.

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Infostand bei der Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Zum dritten Mal beteiligt sich ein breites Netzwerk von Vereinen, Initiativen, Parteien und öffentlichen Organisationen in Eimsbüttel an den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. bis zum 24. März 2024. Bei der Eröffnung am 11. März sind die GRÜNEN Eimsbüttel mit einem Infostand auf dem Else-Rauch-Platz von 16-18 Uhr dabei. 

Unter dem diesjährigen Motto „Menschenrechte für alle!“ finden rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März zahlreiche Veranstaltungen in Eimsbüttel statt.

Rassistische, antisemitische, antimuslimische und antiziganistische Angriffe haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Täglich gibt es in Deutschland zahlreiche Formen von rassistischen Vorfällen – nur die tragischen Höhepunkte wie Solingen, Halle und Hanau gelangen dabei in die Öffentlichkeit. Die aktuellen Veröffentlichungen des Recherchenetzwerks “CORRECTIV“ zu Plänen Rechtsextremer, ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit Migrationshintergründen aus Deutschland zwangsauszuweisen, zeigen, wie aktuell und wichtig diese Veranstaltungsreihe auch in Eimsbüttel ist.

Text: Website 

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