GAL-Fraktion: Isebek-Park vollenden!

Das Isebek-Ufer als öffentliche Grün- und Erholungsanlage: Dieses gemeinsame Ziel von Politik und engagierten Bürgern ist im Zuge der Auseinandersetzung um Hoheluft-Kontor und Hoheluft- Domizil in den Hintergrund gerückt. „Schade", findet das die GAL-Fraktion Eimsbüttel und fühlt sich nun durch eine Stellungnahme der BSU ermutigt.

Mehr als zwei Jahre ist es her: Im August 2009 hat der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Eimsbüttel dem Anliegen des Bürgerbegehrens „Hände weg vom Isebek!" zugestimmt. Zwar sind in den dann folgenden Jahren neue Konflikte mit der Isebek-Initiative entstanden (hier ging es um die Bebauung an der Hoheluft-Chaussee). Doch was das eigentliche Kaiser-Friedrich-Ufer betrifft, lagen Politik und Bürgerinitiative nie gravierend auseinander: Beide wollen den Isebek-Park!

Der Ausweisung als Grün- und Erholungsanlage hat nun auch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zugestimmt – für die ökologisch wertvollen Ufergehölze stellt dies einen zusätzlichen Schutz dar. Auch der Flächenzuschnitt des Parks wurde bereits entworfen, diverse notwendige verwaltungsinterne Flächenübertragungen sollen ebenfalls auf den Weg gebracht werden.

„Durch den Konflikt um das Hoheluft-Kontor ist das eigentliche Kaiser-Friedrich-Ufer zur politischen Brache geworden", sagt Thorsten Büchner, umweltpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion Eimsbüttel. „Es ist gut, dass wir auch dort wieder unseren Job machen können und Verwaltungshandeln begleiten." Zu tun gebe es jede Menge: Über den Eingang des Kaifu-Bads, den Zustand des Weges und die Aufnahme des Ufergehölzsaums ins Hamburgische Biotopverbundssystem sei zu reden. „Die Stellungnahme der BSU verstehen wir als Startsignal, um den Isebek-Park zu vollenden", sagt Büchner. „Die GAL-Fraktion wird dafür die entsprechenden politischen Impulse liefern." Ein tragfähiges Pflege- und Entwicklungskonzept sei notwendig, ergänzt Büchner, schließlich müssten die Bedürfnisse des Naturraums Isebek mit den Anforderungen eines Naherholungsgebiets in Einklang gebracht werden. Besonders wichtig sei hierbei die Einbindung von Naturschutzverbänden und Bürgerinitiative. Büchner: „Das ist eine grandiose Chance, das Ufer politisch zu befrieden, und die wollen wir nutzen!"

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URL:http://gruene-eimsbuettel.de/presse-archiv/2011/expand/373949/nc/1/dn/1/