BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Eimsbüttel

Grüne Bezirksfraktion will soziale Hilfen vor Ort gezielt stärken

Für ein besseres Miteinander im Sola-Bona-Park

03.07.26 – von GRÜNE Fraktion Eimsbüttel –

Der Sola-Bona-Park ist für viele Menschen in Eidelstedt ein wichtiger Ort für Freizeit und Erholung. Seit mehreren Monaten berichten Anwohnende jedoch von einer veränderten Situation im Park. Offener Drogenkonsum und mutmaßlicher Drogenhandel, aggressive Ansprachen von Passant*innen sowie Verschmutzungen und Vandalismus beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität. Anwohnende fühlen sich dadurch zunehmend verunsichert.

Auf Initiative der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel soll die Situation nun umfassend im Regionalausschuss Stellingen, Eidelstedt (RaSE) beraten werden. Dazu sollen Vertreter*innen der Polizei über die aktuelle Lage und bestehende Herausforderungen berichten. Ebenso sollen Expert*innen aus der Fachbehörde darstellen, wie aufsuchende Sozialarbeit, Suchthilfe- und Präventionsangebote gezielt weiterentwickelt und im Sola-Bona-Park verstärkt werden können.

Neben einer angepassten Präsenz der Polizei setzt der in der Bezirksversammlung am 02. Juli beschlossene Antrag bewusst auf einen ganzheitlichen Ansatz. Denn die sichtbaren Konflikte im öffentlichen Raum sind häufig Ausdruck von Suchterkrankungen, prekären sozialen und wirtschaftlichen Situationen und fehlenden Unterstützungsangeboten. Deshalb sollen Sicherheit, Prävention und soziale Hilfen zusammen gedacht werden. Gleichzeitig wird die Stadtreinigung gebeten, Verschmutzungen im Park zeitnah zu beseitigen.

Jekaterina Weiner, Sprecherin im Regionalausschuss Stellingen / Eidelstedt der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel:
Der Sola-Bona-Park ist eine wunderschöne grüne Oase, die direkt an die Kieler Straße angrenzt. Es ist ein Ort, an dem Kinder unbeschwert spielen, ältere Menschen in Ruhe spazieren gehen und Familien im Schatten alter Bäume der Hitze entgehen können. Ein Ort, an dem die Menschen frische Luft atmen, Vögel zwitschern hören und für einen Moment den Alltag vergessen können. So soll es auch in Zukunft sein. Dafür braucht es gezielte Maßnahmen, damit sich die Situation vor Ort verbessert. Gleichzeitig wissen wir: Sucht ist eine Erkrankung und geht nicht selten mit schwierigen Lebensumständen und komplexen Unterstützungsbedarfen einher. Wer damit zusammenhängende Probleme dauerhaft lösen will, muss Sicherheit und soziale Unterstützungsangebote zusammendenken."

Juliane Papendorf, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Regionalausschuss Stellingen / Eidelstedt der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel:
Verdrängung ist keine nachhaltige Lösung. Wir wollen, dass Polizei, Suchthilfe und aufsuchende Sozialarbeit gemeinsam an einem Strang ziehen. So stärken wir das Sicherheitsgefühl der Anwohnenden und schaffen gleichzeitig bessere Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Nur ein solcher ganzheitlicher Ansatz kann den Sola-Bona-Park langfristig wieder zu einem Ort machen, den alle gerne nutzen.

Hier geht's zu unserem Antrag.

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