BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Eimsbüttel

Erinnerungskultur im Sport – Jetzt wird es antifaschistisch? 

Die Sportanlage an der Hagenbeckstraße in Stellingen soll umbenannt werden. Die Wolfgang-Meyer-Sportanlage ist eine der größten Sportanlagen in Hamburg. Unter anderem trägt hier der Hamburger SV II seine Regionalligaspiele aus. Der bisherige Namensgeber Schulleiter und Oberschulrat Wolfgang Meyer (1867-1957) ist aufgrund seiner mutmaßlichen Tätigkeiten im Dritten Reich nicht länger tragbar. Deswegen haben wir uns für eine schnelle Umbenennung eingesetzt mit gleichzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung.  

31.01.22 –

Die Sportanlage an der Hagenbeckstraße in Stellingen soll umbenannt werden. Die Wolfgang-Meyer-Sportanlage ist eine der größten Sportanlagen in Hamburg. Unter anderem trägt hier der Hamburger SV II seine Regionalligaspiele aus. Der bisherige Namensgeber Schulleiter und Oberschulrat Wolfgang Meyer (1867-1957) ist aufgrund seiner mutmaßlichen Tätigkeiten im Dritten Reich nicht länger tragbar. Deswegen haben wir uns für eine schnelle Umbenennung eingesetzt mit gleichzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung.  

Dazu Jan Koriath unser sportpolitischer Sprecher: „Eine Benennung ist als große Ehre gedacht, weswegen wir uns immer kritisch mit neuen und alten Namensgebungen auseinandersetzen müssen. Die historische Betrachtung der Person Wolfgang Meyer zeigt die Verstrickung mit dem Nationalsozialismus, weswegen es längst überfällig war, die Sportanlange umzubenennen. Für den neuen Namen ist uns wichtig die Öffentlichkeit zu beteiligen. Egal ob vom Sportverein oder aus der Nachbarschaft, es sind alle Ideen willkommen. Diese können auf regionale Gegebenheiten oder besondere sportliche sowie gesellschaftliche Leistungen und Personen zurück zu führen sein. Persönlich würde ich mir einen Namen wünschen, der stellvertretend für die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit oder für eine vielfältige, antifaschistische Gesellschaft steht.“

Habt ihr Namensvorschläge? – Dann könnt ihr diese bis zum 25.02.2022 an die Pressestelle des Bezirksamtes senden (pressestelle@remove-this.eimsbuettel.hamburg.de). Bitte zu jedem Vorschlag eine kurze Begründung formulieren. Über die Vorschläge wird eine Jury bestehend aus Verwaltung, Politik und Sport beraten.

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