
04.05.26 –
Der Bezirk Eimsbüttel hat im ersten Quartal 2026 insgesamt 669 Wohneinheiten genehmigt. Damit sind bereits rund 64 Prozent des jährlichen Zielwerts von 1.050 genehmigten Wohnungen erreicht – ein gelungener Start ins Jahr. Besonders erfreulich ist zudem die Entwicklung der Bearbeitungszeiten. Wie aus der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Bezirksfraktionen von SPD und Grünen hervorgeht, lag die durchschnittliche Genehmigungsdauer im ersten Quartal bei lediglich 1,31 Monaten – mit einem deutlichen Trend zur Beschleunigung: Im März betrug die Bearbeitungszeit nur noch 0,91 Monate.
Der positive Trend bei den Genehmigungszahlen ist umso bedeutsamer vor dem Hintergrund der anhaltend angespannten Wohnraumsituation in Hamburg. Die wachsende Stadt braucht dringend mehr Wohnungen – und zwar in allen Stadtteilen und für alle Einkommensschichten. Der Bezirk Eimsbüttel leistet mit seinen Genehmigungszahlen einen wichtigen Beitrag dazu, dass dieses Ziel erreichbar bleibt
Ali Mir Agha, Fraktionsvorsitzender GRÜNE Eimsbüttel: „Diese Entwicklung im ersten Quartal 2026 ist ein gutes Zeichen für Eimsbüttel: Es kommt sichtbar Bewegung in den Wohnungsbau, und die deutlich kürzeren Genehmigungszeiten zeigen, dass Prozesse im Bezirksamt effizienter funktionieren. Das ist wichtig, weil wir den dringend benötigten Wohnraum schneller auf den Weg bringen müssen. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, klimagerechte Neubauten und eine gute Mischung in den Quartieren – dafür werden wir uns weiterhin mit Nachdruck einsetzen.“
Gabor Gottlieb, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „669 genehmigte Wohnungen in nur drei Monaten – das macht Mut, ist ein starkes Signal und zeigt, dass das Bezirksamt Eimsbüttel beim Wohnungsbau liefert. Positiv ist auch, dass die Bearbeitungszeiten weiter sinken. Schnelle und verlässliche Genehmigungsverfahren sind dabei kein Selbstzweck: Sie sorgen dafür, dass Familien, Studierende, Berufstätige und ältere Menschen früher in bezahlbaren Wohnraum einziehen können. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen und weiter ausbauen.“
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