
03.09.26 –
In aller Kürze hier Eindrücke von der Plakataktion in der Mecklenburgischen Schweiz und Krakow am See. Der Kurs führt uns durch fast menschenleere Straßen. Prepperede, Groß Wüstenfelde, Jördenstorf und Groß Wockern. Das sommerliche Wetter begünstigt die Suche guter Standorte in langsamer Fahrt, weil wir weithin sehen können, welche Laternen eher von Büschen und Baumkronen verdeckt sind und welche sich vorne an der Straßenkante einfach gut oder hinter einer Kurve unerwartet präsent zeigen, einmal gelingt um einen Bahnhofsplatz eine Gruppe verschiedener Plakate an sieben Pfählen.
Gerade nach dem Platzieren am besten Laternenpfahl eines Dorfes läuft eine ältere Frau auf uns zu. Sie habe vermutet, wir seien die „Schwarzen“, deren Plakat wolle sie vor ihrem Haus nicht ansehen müssen. Sie stellte sich als Bürgermeisterin vor. Ihre Haltung in ihren Worten: Geduld, Genügsamkeit, Stolz, weil sie die Größe der Welt, die Versprechen der Öffnung aller Grenzen nicht als neue Lebensqualität empfinden und nutzen konnte. Gut sei es für sie, nicht zu viel für sich selbst zu erwarten, denn im Grunde sei eben doch vieles viel besser geworden. Aber ganz viele Menschen seien enttäuscht. Ob wir Lust hätten, zu ihr ins Haus zu kommen und etwas zu trinken?
In Krakow am See versucht ein Team Jugendlicher aus fahrendem BMW uns vom Hof zu scheuchen: „Geht doch nach Hause, euch wählt hier sowieso keiner!“ brüllt er. Unsere Einladung zur Diskussion nimmt er nicht mehr wahr, wäre ja auch von der Wahlkampforganisation her nicht gewünscht.
Der Tag in Mecklenburg, die Aufgabe und die unwahrscheinlich starke Anregung haben ein vertieftes Nachdenken und Nachlesen zur Folge. Das Buch „Zweite Wende“ von Marieke Reimann unterfüttert dieses, und ich höre anders zu, wenn Jan „Monchi“ Gorkow bezogen auf seine Dorffestivals in Jarmen sagt: „Wenn danach auch nur eines von den Kids was mitgenommen hat, dann ist das zehnmal mehr wert als irgendeine Demo, auf der sich alle selbst bestätigt haben.“
Vor einem Jahr haben die Hamburger*innen mit dem Zukunftsentscheid beschlossen, dass Hamburg bis 2040 klimaneutral sein soll. Was ist seitdem passiert?
Michael Gwosdz, Vorsitzender Grünen Bürgerschaftsfraktion, gibt ein Update mit Einblicken in die Arbeit hinter den Kulissen und, was bei Energieversorgung, Industrie und Verkehr gerade passiert und in Planung ist.
Rechtsextremismus, Hetze, Ausgrenzung – dagegen setzen wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen. In Kooperation mit der Kampagne „Gesichter Gegen Rechts" – für Vielfalt, Demokratie und Toleranz in Hamburg und darüber hinaus.
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Du bist neu bei den Grünen oder interessierst dich für eine Mitgliedschaft – herzlich willkommen! Damit dein Einstieg gleich richtig gut gelingt, laden wir dich zu unserem Abend für Neumitglieder und Interessierte ein. An diesem Abend dreht sich alles um drei Dinge ...
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