Die einflussreichste Minderheit in der Gesellschaft sind Milliardär*innen. In den vergangenen 40 Jahren erlebten die Wirtschaftsnationen die größte Umverteilung in der Geschichte, die ohne Blutvergießen zustande kam. Die tatsächliche Ungleichheit ist inzwischen noch weitaus größer als die gefühlte. Sie schadet nicht nur dem Gemeinwesen, sondern jeder und jedem Einzelnen spürbar und direkt. Nun tritt das Problem in eine neue Phase: Nach der Kontrolle über weite Teile der Wirtschaft, greifen Überreiche nun immer offener nach der politischen Macht und bedrohen die Ordnung der demokratischen Rechtsstaaten - nicht nur in den USA. Es ist Zeit, das Bild der Superreichen grundlegend zu korrigieren.
Der Journalist Walter Wüllenweber, 30 Jahre lang Autor beim STERN, arbeitet derzeit an einem Buch über Superreiche, das um Frühjahr 2027 erscheint. Darin entlarvt er die vielen Mythen über Multimillionär*innen und Milliardär*innen.
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