
05.08.26 –
Sogenannte “Balkonkraftwerke” ermöglichen es auch Mieter*innen, eigenen Solarstrom zu erzeugen und dadurch ihre Stromkosten nachhaltig zu senken. Gerade für Haushalte mit geringem Einkommen sind diese “steckerfertigen Solaranlagen” eine spürbare finanzielle Entlastung. Voraussetzungen, Förder- und Beratungsmöglichkeiten sind bei Anspruchsberechtigten jedoch oft nicht bekannt. Auf Initiative der GRÜNEN Fraktion Eimsbüttel soll das bestehende Informations- und Beratungsangebot insbesondere auch für einkommensschwache Haushalte deshalb im Bezirk deutlich sichtbarer und zugänglicher werden.
Konkret setzt sich die GRÜNE Bezirksfraktion mit einem Antrag im Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt (GNU) am 9. September dafür ein, dass leicht verständliche und möglichst mehrsprachige Informationsmaterialien zum Förderprogramm erstellt und auch in bezirklichen Einrichtungen ausgelegt werden. Darüber hinaus soll auf der Website des Bezirksamts ein gut auffindbarer Informationsbereich entstehen, der Fördervoraussetzungen, Beratungsangebote und Ansprechpersonen übersichtlich zusammenfasst. Das Ziel ist, den Zugang zu den bestehenden Fördermöglichkeiten zu erleichtern und insbesondere einkommensschwache Haushalte damit besser zu erreichen.
Dietmar Kuhlmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher im Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Unsere Förderprogramme helfen noch besser, wenn sie gezielt die Menschen erreichen, die am meisten davon profitieren. Wir wollen, dass mehr Mietende mit geringem Einkommen von den bestehenden Angeboten erfahren und ihre Stromkosten mit einem Balkonkraftwerk senken können. Damit fördern wir die Energiewende vor Ort und sorgen zeitgleich für finanzielle Entlastungen im Alltag.“
Katrin Meyer, Mitglied im Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Die Energiewende gelingt nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen können. Balkonkraftwerke machen Solarenergie auch für Mieter*innen einfach nutzbar. Deshalb wollen wir die bestehenden Förderangebote verständlich, sichtbar und leicht zugänglich machen – damit der Einstieg in die eigene, günstige Stromerzeugung für alle so einfach wie möglich wird.“
Hiergeht's zu unserem Antrag.
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