BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Eimsbüttel

Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge: Bürger:innen umfänglich einbinden

21.01.26 –

Die Bornplatzsynagoge war einst eine der prächtigsten Synagogen Deutschlands: Ein religiöses und kulturelles Zentrum für jüdisches Leben in Hamburg. Das imposante Bauwerk mit seiner großen Kuppel prägte die Silhouette Hamburgs – bis es 1938 von den Nationalsozialisten geschändet, entweiht und in der Folge zerstört wurde.

Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge steht für die Rückkehr von jüdischem Leben in die Mitte der Stadt und unseren Bezirk. Hamburg setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, für jüdisches Leben in Deutschland und für eine offene, vielfältige und demokratische Stadtgesellschaft.

Die Planungs-, Bau- und Sicherheitsanforderungen für dieses Projekt sind anspruchsvoll – finanziell, organisatorisch und gesellschaftlich. Der Bornplatz liegt inmitten des lebendigen und dicht besiedelten Grindelviertels. Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist, Anwohnende und umliegende Institutionen frühzeitig und ernsthaft einzubeziehen. Die GRÜNE Fraktion in der Bezirksversammlung Eimsbüttel setzt sich deshalb für ein deutlich erweitertes Informations- und Dialogformat ein, das weit über das gesetzlich Vorgeschriebene hinausgeht. Ein transparenter und offener Beteiligungsprozess schafft das nötige Vertrauen und ermöglicht einen echten Dialog über das Projekt. Somit kann der Bornplatz wieder zu einem Ort werden, der verbindet – jüdische Identität, städtisches Leben, Erinnerung und Zukunft.

Die GRÜNE Fraktion bringt dazu einen Antrag in die nächste Bezirksversammlung am 29. Januar ein, der die Entwicklung eines erweiterten Informations- und Dialogformats zu den Planungen vorsieht. Das Konzept soll im Stadtplanungsausschusses (StaPla) vorgestellt werden.

Ali Mir-Agha, Fraktionsvorsitzender und Sprecher im Stadtplanungsauschuss der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: “Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge ist ein bedeutendes Zukunftsprojekt und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Hamburg. Es gilt daher, den Entscheidungsprozess möglichst transparent zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort umfänglich einzubinden.” 

Nina Joana Schübel, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: “Es ist ein wichtiges und berührendes Zeichen, dass im Grindelviertel wieder eine Synagoge stehen wird. Ein vertrauensvoller und offener Dialog und die Einbeziehung der Menschen vor Ort während der Planungs- und Bauzeit sollen dazu beitragen, mögliche Vorbehalte abzubauen, den Zusammenhalt zu stärken und die Synagoge am Joseph-Carlebach-Platz als selbstverständlichen Teil des Quartiers zu verankern.

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

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Tel.:  040 401 42 46
Mail: fraktion(at)gruene-eimsbuettel.de

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