
31.03.22 –
Auf Initiative der GRÜNEN-Bezirksfraktion stellt die Bezirksversammlung Eimsbüttel einen Sonderfonds „Hilfe für Geflüchtete“ in Höhe von € 50.000 zur Verfügung. Damit sollen die beeindruckende Hilfsbereitschaft und das zivilgesellschaftliche Engagement, die geflüchteten Menschen von den Eimsbütteler*innen entgegengebracht werden, finanziell unterstützt werden. Institutionen, Organisation, Vereine, Verbände, freie Kulturschaffende oder andere Antragsberechtigte, die sich aktiv in der Geflüchteten- und Vertriebenenhilfe einsetzen, können bis zu € 3.000 z.B. für Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, pharmazeutische Produkte, Kommunikationsmöglichkeiten oder auch Schlafplätze nach den geltenden „Richtlinien zur Förderung von Initiativen im Bezirk Eimsbüttel“ beantragen, die von der Bezirksverwaltung direkt vergeben werden. Doch auch Summen, die diese Grenze übersteigen, können nach Begutachtung durch den Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport (HaKuS) bewilligt werden.
Darüber hinaus soll sich auch auf der Landesebene für ergänzende Mittel für die (Weiter-)Entwicklung integrativer, nachbarschaftlicher Strukturen wie etwa der Neueinrichtung des Hamburger Integrationsfonds zur Deckung zusätzlicher Sozialbedarfe eingesetzt werden.
Nina Schübel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN-Bezirksfaktion Eimsbüttel und Sprecherin des Ausschusses für Haushalt, Kultur und Sport (HaKuS): "In der letzten Woche geht eine beispiellose Welle an Solidarität und Hilfsbereitschaft durchs ganze Land und natürlich auch durch Eimsbüttel. Überall helfen Vereine, Verbände und Privatpersonen tatkräftig und direkt vor Ort, um Geflüchteten zu helfen. Als Bezirksfraktion wollen wir die zahlreichen Initiativen dabei so einfach und schnell wie möglich unterstützen und stellen dafür den Sonderfonds „Hilfe für Geflüchtete“ bereit!“
Jan Koriath, Antragsteller und Mitglied der GRÜNEN-Bezirksfaktion: „Auch als Bezirk sehen wir die Notwendigkeit Menschen, die auf der Flucht sind, zu helfen. Wir erleben in Hamburg eine großartige Hilfsbereitschaft gegenüber geflüchteten Menschen, die wir stärker unterstützen wollen.
Wir haben insgesamt 50.000 € bereitgestellt, um so Initiativen schnelle Hilfe zu ermöglichen. Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen sollen deswegen zukünftig 3.000 € direkt beim Bezirksamt beantragen können, um beispielsweise Lebensmittel, Hygieneartikel oder Klamotten zu kaufen!“
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