
05.12.24 –
Auf Initiative der Grünen Bezirksfraktion Eimsbüttel wird ein weiterer Schritt gemacht hin zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an Kreuzungen und Einmündungen im Bezirk, die nicht durch eine Ampel geregelt sind. Diese Bereiche sind oft durch eingeschränkte Sichtverhältnisse für Fußgänger*innen gefährlich. Das kann mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbessert werden.
Ein bewährtes Mittel für mehr Sicherheit ist die Markierung von Sperrflächen, bei Bedarf in Kombination mit Einbauten wie Absperrpfosten, Fahrradbügeln, Grünbeeten oder Blumenkübeln. Diese Maßnahmen schaffen sogenannte vorgezogene Seitenräume und können bei breiten Fahrbahnen auch Mittelinseln beinhalten.
Diese Maßnahmen führen unter Anderem zu erhöhter Wahrnehmung von Fußgänger*innen durch andere Verkehrsteilnehmende. Schmalere Fahrbahnen verringern die Zeit, die Fußgänger*innen auf der Straße verbringen, somit sinkt das Unfallrisiko. Zudem wirken engere Kurvenradien verkehrsberuhigend, da sie Fahrer*innen zur Geschwindigkeitsreduktion bringen. Das führt zu kürzeren Bremswegen und einer zusätzlich höheren Wahrnehmung des Fußverkehrs.
Die gefährlichsten Kreuzungen dieser Art sollen im Hinblick auf die Umsetzung der genannten Maßnahmen nun überprüft werden.
Kathrin Warnecke, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: "Ein ähnliches Konzept wird erfolgreich im Berliner Bezirk Mitte umgesetzt. Auch in Eimsbüttel gibt es bereits positive Beispiele wie die Kreuzung Wiesinger Weg – Christian-Förster-Straße. Wir möchten diesen bewährten Ansatz auch in Eimsbüttel etablieren, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Das ist nun der erste Schritt.“
Ali Mir Agha, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Mit verhältnismäßig wenig Aufwand können wir die Verkehrssicherheit an Kreuzungen deutlich verbessern. Die Überprüfung der gefährlichsten Kreuzungen in Eimsbüttel auf die vorgeschlagenen Maßnahmen halte ich für den ersten richtigen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit im Bezirk. Vorgezogenen Seitenräume und sichtbehinderungsfreie Bereiche sind effiziente Maßnahmen, um Unfälle zu reduzieren und sichere Überwege für den Fußverkehr zu schaffen.“
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