Nach knapp zehn Jahren Verfahrensdauer hat das Oberlandesgericht Hamm im Mai 2025 ein vielbeachtetes Urteil zur zivilrechtlichen Verantwortung von Großemittenten für die Folgen des Klimawandels gefällt. Im Fall „Lliuya gegen RWE“ hatte der peruanische Bergführer Saúl Luciano Lliuya den Energiekonzern RWE verklagt, da dessen CO₂-Emissionen zur Gletscherschmelze beigetragen hätten und der überfüllte Gletschersee sein Haus in Huaraz gefährden würde. Das Gericht wies die Klage zwar ab, bestätigte jedoch grundsätzlich die Möglichkeit, dass große Emittenten für konkrete Klimafolgeschäden haftbar gemacht werden können – auch über Kontinente hinweg.
Clara Goldmann, eine der Anwältinnen des Klägers, stellt den spannenden Fall vor und spricht mit euch über die Hintergründe, möglichen Auswirkungen und die Rolle der Gerichte beim Klimaschutz. Denn diese Entscheidung gilt als juristischer Meilenstein und hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Sie wirft grundlegende Fragen zur Rolle der Gerichte im Klimaschutz, zur Zurechenbarkeit globaler Emissionen und zur Verantwortung von Unternehmen auf.
Unser Mitglied Hans Dall und André Montaldo laden zum 14. politisch-philosophischen Salon. Diesmal mit dem Schwerpunkt Der Gaza-Krieg und die Deutschen.
Ihr seid herzlich eingeladen zum Treffen der Stadtteilgruppe LoNiS!
Wir laden alle Mitglieder herzlich zur Teilnahme an der Vorstandssitzung ein. Der öffentliche Teil beginnt um ca. 20 Uhr. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter kreisverband[at]gruene-eimsbuettel.de