Platz 2: Dr. Stefanie von Berg

Alter: 46

Meine Themen/Warum ich kandidiere:
Ich kandidiere, weil ich mich in der Bürgerschaft für eine zukunftsgemäße GRÜNE Schul- und Bildungspolitik einsetzen möchte. „Zukunftsgemäß“ bedeutet für mich, dass viele der in der vergangenen Legislaturperiode begonnenen Veränderungen – insbesondere der Aufbau der Stadtteilschulen, die konsequente und verpflichtende Fortbildung für alle Lehrkräfte, die Einführung der Neuen Lernkultur an allen Schulen, die Modernisierung der Lehrerbildung, die Inklusion behinderter Kinder sowie eine zielstrebige Studien- und Berufsorientierung – fortgeführt werden.

Eine zukunftsgemäße GRÜNE Schulpolitik bedeutet auch, dass längeres gemeinsames Lernen im Rahmen der Freiwilligkeit gefördert wird. Und nicht zuletzt bedeutet eine zukunftsgemäße GRÜNE Schul- und Bildungspolitik, dass Bildung zur Realisierung von Bildungsgerechtigkeit für alle kostenlos ist – und zwar durchgängig. Die Zielrichtung muss also lauten: Abschaffung der Kita- und Studiengebühren.

Für eine Realisierung eines derart ehrgeizigen Zieles muss jedoch eine Finanzierung gewährleistet sein. Daher werde ich mich auch für eine Stärkung der noch relativ jungen und mit viel Potenzial versehenen Wirtschaftszweige „Kreativwirtsschaft“ und „Erneuerbare Energien“ einsetzen. Gerade diese beiden Zweige ermöglichen ein nachhaltiges Wirtschaften in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht und sind damit originär GRÜN.


Ein weiteres stadtweites Thema, für das ich in der Bürgerschaft eintreten möchte, ist eine stadtgemäße Mobilität, zum Beispiel durch die Stadtbahn. Das eigene Auto hat im urbanen Bereich einen geringen Stellenwert, an seine Stelle ist der Wunsch nach individueller, frei wählbarer Mobilität getreten. Die Stadtbahn würde das – neben den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln - ökologisch und ökonomisch sinnvoll ermöglichen. Es ist völlig irrsinnig, den Titel „Umwelthauptstadt“ für sich zu beanspruchen und zugleich die Stadtbahn abzulehnen. In diesem Kontext werde ich auch die Themen Radwege, Leihfahrräder und Elektromobilität in den Blick nehmen.

Auch wenn in der Bürgerschaft die Interessen einzelner Wahlkreise zurücktreten müssen, wird es möglich und nötig sein, einzelne Themen des eigenen Wahlkreises – die teilweise auch exemplarischen Charakter für die ganze Stadt haben – voranzutreiben. Mit Sorge betrachte ich die zunehmende Gentrifizierung, die auch vor unserem Wahlkreis keinen Halt macht. Ich werde mich für eine Stadtplanung einsetzen, die bezahlbaren Wohnraum, z. B. auch in alternativen Bauformen wie Baugemeinschaften, ermöglicht – denn dies ist durch gezielte Vergabe von Liegenschaften und eine Kontingentierung für Projektentwickler machbar. Die Lebensqualität wird durch die Einrichtung von Gemeinschaftsstraßen – zum Beispiel der Osterstraße – bei gleichzeitiger Erhaltung und dem Ausbau von Grünflächen erhöht.

Weitere wichtige und aktuelle Themen für unseren Wahlkreis sind die Deckelbebauung, barrierefreie Zugänge an allen U- und S-Bahn-Haltestellen und der Uni-Neubau, für die ich mich in der Bürgerschaft einsetzen würde.


Infos über mich:
Ich bin verheiratet und wohne mit meiner Familie bereits mehr als 10 Jahre in Eimsbüttel-West – ich bin hier zuhause und verortet. Ich habe einen elfjährigen Sohn, der als „Starterkind“ in die fünfte Klasse der Grundschule Rellinger Straße geht. Ich habe meine politischen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren sehr intensiv sammeln können, in denen ich sowohl bei „PROSchulreform“ als auch bei den „Schulverbesserern“ an der Spitze mitgewirkt habe (und immer noch aktiv bin). In diesem Kontext habe ich Kampagnen organisiert, Informationsveranstaltungen gestaltet, bin mit allen politischen Fraktionen in einen Dialog und manchmal auch in ein Streitgespräch getreten und habe eng mit der Presse zusammengearbeitet.

Ich bin seit 20 Jahren Berufsschullehrerin für Gesundheitswissenschaften und Englisch und leite seit sechs Jahren das Studienseminar mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Stade (Niedersachsen), bin also in der Erwachsenenbildung tätig. Diese drei Perspektiven – als Mutter, als Lehrerin und als Lehrerausbilderin – ermöglichen mir einen sehr differenzierten Blick auf die Schul- und Bildungspolitik unserer Stadt und auch unseres Wahlkreises.

Telefon: 0163-3592622

Mail an Dr. Stefanie von Berg

 

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