Winternotprogramm in Hamburg - Es fehlen Notunterkünfte

Katharina Fegebank, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Das Winternotprogramm hat zu wenige Plätze, um die Obdachlosigkeit in Hamburg wirksam zu lindern. Im letzten Winter mussten rund hundert Schlafplätze nachträglich aufgebaut werden, da das ursprüngliche Angebot von 267 Schlafplätzen nicht ausreichte. Keiner kann davon ausgehen, dass sich die Situation in diesem Jahr verbessert. Es ist nicht zu verantworten, dass der Senat nur 252 Plätze – also rund 110 weniger als im Vorjahr – bereitstellt. Senator Scheele vergisst außerdem, dass Menschen bei hartem Frost auch tagsüber erfrieren können. Die Tages-Anlaufstellen brauchen mehr bessere Öffnungszeiten und Ausstattung.“

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion kritisiert die Situation der öffentlichen Unterbringungen in Hamburg auch grundsätzlich. Fegebank weiter: „In der gesamten Politik für Wohnungs- und Obdachlose muss ein Umdenken stattfinden. Es reicht nicht, konzeptlos neue Plätze zu schaffen. Die Zeit der großen Massenunterkünfte ist vorbei. Wir brauchen kleine, zentral gelegene Einrichtungen, die Einzel- oder Doppelzimmer anbieten und weitere bezahlbare Wohnungen, die den Weg aus der Obdach- und Wohnungslosigkeit ermöglichen.“

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