Die Grüne Bezirksfraktion Eimsbüttel setzt sich für eine schnelle und effektive Verbesserung der Verkehrssicherheit an Kreuzungen und Einmündungen ein, die nicht durch eine Lichtsignalanlage (Ampel) geregelt sind. Diese Bereiche sind oft durch eingeschränkte Sichtverhältnisse gefährlich. Das kann mit verhältnismäßig wenig Aufwand verbessert werden. Ganz im Sinne der Vision Zero, die das Ziel hat, Verkehrstote und Schwerverletzte zu vermeiden, bieten sich hier einfache und effektive Lösungen an.
Ein sinnvolles Mittel für mehr Sicherheit ist die Markierung von Sperrflächen, bei Bedarf in Kombination mit Einbauten wie Absperrpfosten, Fahrradbügeln, Grünbeeten oder Blumenkübeln. Diese Maßnahmen schaffen sogenannte vorgezogene Seitenräume und können bei breiten Fahrbahnen auch Mittelinseln beinhalten.
Dies führt unter Anderem zu verbesserten Sichtdreiecken, wodurch Fußgänger*innen besser von anderen Verkehrsteilnehmenden wahrgenommen werden und selbst eine bessere Übersicht erhalten. Durch engere Fahrbahnen verringert sich die Zeit, die Fußgänger*innen auf der Straße verbringen, das senkt das Unfallrisiko. Zudem wirken engere Kurvenradien verkehrsberuhigend, da sie Fahrzeuglenkende zur Geschwindigkeitsreduktion bringen. Und das führt zu kürzeren Bremswegen und einer ebenfalls höheren Wahrnehmung von Fußgänger*innen.

Kathrin Warnecke, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: "Ein ähnliches Konzept wird erfolgreich im Berliner Bezirk Mitte umgesetzt, hier wurden innerhalb von zwei Jahren einhundert Kreuzungen sicherer gestaltet. Auch in Eimsbüttel gibt es bereits positive Beispiele wie die Kreuzung Wiesinger Weg – Christian-Förster-Straße. Wir möchten diesen bewährten Ansatz auch in Eimsbüttel etablieren, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.“

Ali Mir Agha, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Mit verhältnismäßig wenig Aufwand können wir die Verkehrssicherheit an Kreuzungen signifikant verbessern. Die Einführung vorgezogener Seitenräume und sichtbehinderungsfreier Bereiche ist ein wichtiger Schritt hin zur Vision Zero. Solche Maßnahmen reduzieren Unfälle und schaffen sichere Überwege für den Fußverkehr. Wir setzen uns dafür ein, diesen ‚Turbo für Verkehrssicherheit‘ auch in Eimsbüttel umzusetzen.“



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