
19.08.25 –
Im Bezirk Eimsbüttel stehen immer mehr Gewerbeflächen leer – und das wirkt sich nicht nur negativ auf die Eigentümer*innen aus, sondern auch auf die Lebendigkeit und Attraktivität der Stadtteile. Doch es gibt Hoffnung: Die kostenlose Matching-Software LeAn, die im Rahmen des Projekts „Stadtlabore für Deutschland – Leerstand und Ansiedlung“ entwickelt wurde, könnte helfen, das Problem zu lösen. LeAn ist eine kostenlose Open-Source-Software, die bereits in Städten wie Köln und Leipzig erfolgreich getestet wurde. Sie ermöglicht es, Leerstände schnell zu erfassen und direkt mit passenden Nutzern zu verknüpfen – ganz ohne viel Bürokratie. So können leerstehende Flächen gezielt wiederbelebt werden und neue Geschäfts- oder Nutzungsmöglichkeiten entstehen.
Auf Initiative der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel wurde die Bezirksverwaltung aufgefordert, zu prüfen, ob diese innovative Software auch im Bezirk zum Einsatz kommen kann. Entsprechend dem Beschluss der Bezirksversammlung vom April dieses Jahres soll in einer Pilotphase getestet werden, wie freie Gewerbeflächen im Bezirk in das System integriert werden können und wie Eigentümer*innen sowie Gewerbetreibende miteinander zusammenarbeiten können, um den Leerstand zu verringern und die Zentren zu beleben.
Luise Rosemeier, Sprecherin im Ausschuss für Wirtschaft, Digitalisierung und Verbraucherschutz der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Mit dieser „Dating-Software“ können Firmenbetreiber*innen unkompliziert in Kontakt mit Vermieter*innen kommen, die Gewerbeflächen anbieten. Das bietet gerade auch Existenzgründer*innen oder sozialen Projekten einen schnellen und direkten Zugang zu passenden Gewerbeimmobilien.“
Ali Mir Agha, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „ Die Software könnte ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Leerstand von Gewerbeflächen in Eimsbüttel sein und dabei helfen, die Stadtteilzentren wieder lebendiger und attraktiver zu machen. Im Fokus stehen dabei aber nicht nur die digitalen Möglichkeiten, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Immobilienbesitzern, Gewerbetreibenden und der Verwaltung.“
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