Grün-Schwarze Koalition in Eimsbüttel setzt sich für Stärkung der sozialen Angebote im Umfeld der Wohnungslosenunterkunft Kollaustraße ein

04.12.20

Die Corona-Pandemie bringt für die meisten Menschen erhebliche Einschränkungen mit sich, die sich auf die unterschiedlichsten Lebensumstände auswirken. Obdachlose Menschen sind von den Auswirkungen der Pandemie jedoch über alle Maßen betroffen, da ihre üblichen Tages-Angebote, hauptsächlich im Bezirk Mitte angesiedelt, wegen der Pandemie ausgesetzt sind. Was liegt näher, als sich in der Nähe der Unterkunft in der Kollaustraße aufzuhalten. Wenig überraschend, dass es nachfolgend in Lokstedt zu Beschwerden über alkoholbedingte Belästigungen sowie Vermüllungen kam, waren doch die eingesetzten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Sicherheitskräfte anfänglich mit den Begleit­umständen des zahlenmäßig starken vor-Ort-Bleibens der Obdachlosen überfordert. Diese Situation hat sich inzwischen – dem unermüdlichen Einsatz unterschiedlicher Akteure aus Anwohnerschaft, Behörden, Bezirksamt, Politik und Polizei sei gedankt – deutlich entspannt. Eimsbüttel und Lokstedt sind bereit, sich ihrer sozialen Verantwortung zu stellen.

 

Dazu Andreas Stonus, Sprecher der CDU-Bezirksfraktion im Regional­ausschuss Lokstedt, Nien­dorf, Schnelsen: „Sozial­behörde, Bezirksamt Eimsbüttel, zuständiges Polizeikommissariat, Betreiber der Unterkunft, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Lokalpolitikerinnen und -politiker haben gemeinsam für eine deutliche Entspannung der Situation in Lokstedt gesorgt. Dafür gebührt ihnen großer Dank.


Sebastian Dorsch, Sprecher der GRÜNEN-Bezirksfraktion im Regional­ausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen ergänzt: „Menschen in Eimsbüttel und Lokstedt übernehmen soziale Verantwortung für die von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffene Gruppe der Obdachlosen – wir begrüßen diese breite Solidarität. Mit dem Antrag wollen wir das Miteinander und wechselseitige Verständnis weiter fördern.

Kategorie

2020 Fraktion Niendorf Soziales und Gleichstellung