
26.02.24 –
Das Bezirksamt Eimsbüttel hat jüngst in einer Stellungnahme den Erfolg verkündet, einen Großteil der 2022 im bezirklichen Klimaschutzkonzept beschlossenen Maßnahmen begonnen zu haben. Dabei hat rund die Hälfte der Maßnahmen einen direkten CO²-Einspareffekt, während die andere Hälfte auf eine Aktivierung von Mitarbeitenden der Bezirksverwaltung sowie der Eimsbütteler Bürger*innen, Institutionen und Unternehmen setzt.
Des Weiteren wurde im Umweltausschuss vom 14. Februar 2024 berichtet, dass einzelne Maßnahmen am bürokratischen Klein-Klein scheitern. So könne der Austausch der stromfressenden Bestandsbeleuchtung des Bezirksamts auf verbrauchsarme LED nicht fortgeführt werden, da die zuständige Sprinkenhof GmbH sich dies teuer vom Bezirksamt bezahlen lässt, das selber nur Mieterin ist.
Link zur Mitteilung der Verwaltung hier
Nico Thies, Mitglied der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Jetzt macht sich bezahlt, dass auf unsere Initiative das Budget für Öffentlichkeitsbeteiligung und Netzwerkveranstaltungen deutlich erhöht wurde. Wir ernten jetzt die Früchte dafür, dass wir Klimaschutz auf breite Füße in der Bevölkerung gestellt haben. Dank der engagierten Mitarbeitenden im Bezirksamt wurde Klimaschutz in der Zivilbevölkerung, der Wirtschaft und auch der Vereinslandschaft Eimsbüttels zum echten Mitmachprojekt.“
Dietmar Kuhlmann, Stellv. Fraktionsvorsitzender, GRÜNE Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Klimaschutz darf nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Wir werden uns dafür einsetzen, Fehlanreize der städtischen Immobiliengesellschaften zu entflechten. Auch beim Ausbau der PV-Anlagen auf bezirklich genutzten Immobilien wollen wir die Handbremse lösen.“
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