
04.10.23 –
13 Jahre Eimsbütteler Grüner, 4 Jahre Schatzmeister, 2 Jahre Mitglied im Landesvorstand: Gorden Islers politisches Engagement war vielfältig, seitdem er seinen Mitgliedsantrag für den Kreisverband Eimsbüttel einreichte. Seinen Wegzug aus Eimsbüttel (nach Nord) nehmen wir zum Anlass, über seine politische Arbeit im Kreisverband und vor allem für die Themen Menschenrechte, Migration und Flucht zu berichten.
Ein politischer Mensch sei er schon immer gewesen, sagt Gorden. Ebendieses politische Interesse habe den gebürtigen Frankfurter 2010 dazu bewogen, der Partei beizutreten: „Bei Themen wie Klimaschutz, Atomausstieg und Menschenrechte waren die GRÜNEN einfach die naheliegende Wahl. Der wachsende Populismus und die Geburt meiner Tochter 2015 waren für mich dann das Schlüsselerlebnis, auch aktiv Teil dieser politischen Bewegung zu werden“. Es folgten Stationen als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Migration und Flucht und eine Mitarbeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Migration und Flucht.
Die eigene Motivation, gepaart mit seiner Zahlenaffinität haben den Finanz- und Versicherungskaufmann schließlich 2017 in das Amt des Schatzmeisters der GRÜNEN Eimsbüttel geführt, das er vier Jahre lang mit viel Engagement ausgeführt hat. Mit Eimsbüttel verbinden ihn nach eigener Aussage viele wundervolle Erinnerungen, die sinnbildlich für den Zusammenhalt und das Miteinander unseres Kreisverbandes stehen: „Die Aufopferungsbereitschaft einiger GRÜNER und die Gradlinigkeit und Klarheit bestimmter Personen sind für mich Teil der GRÜNEN Eimsbüttel.“
Einprägsame Momente und Erinnerungen gehören ebenfalls dazu: Neben seinem Beruf als Geschäftsführer einer Firma für nachhaltige Versicherungen und Finanzanlagen ist Gorden als Vorsitzender der gemeinnützigen Organisation für die Seenotrettung Sea-Eye e. V. aktiv. Seine Expertise und Hingabe für Menschenrechts- und Migrationsthemen konnte er dabei aktiv mit seiner politischen Arbeit verbinden. Im Mai 2017 hat sich Gorden Isler gemeinsam mit Anna Gallina auf Rettungsmission im Mittelmeer begeben: „Ich habe Anna 2016 kennengelernt und motiviert, als Politikerin auch vor Ort aktiv zu werden. Gesagt, getan: Schließlich waren wir an der Rettung von rund 400 schutzsuchenden Menschen beteiligt.“
Dieses Engagement bewegt auch die Themen, für die sich Gorden als Mitglied im Landesvorstand einsetzte. Eines davon bleibt ihm ganz besonders im Gedächtnis: Durch einen Antrag in der Landesmitgliederversammlung und schließlich über einen Auftrag der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion konnte in der Hamburgischen Bürgerschaft ein Beschluss zur Förderung der humanitären Arbeit an den EU-Außengrenzen initiiert werden. Schließlich wurden 2023 und 2024 je 200.000 Euro aus dem Hamburgischen Haushalt für entsprechende Projekte bereitgestellt. Auf Teile der Fördersumme können sich seither Hamburger Organisationen bewerben, die sich für Schutzsuchende an den EU-Außengrenzen einsetzen.
GRÜN sein bedeutet für Gorden Isler nicht zuletzt, für die universelle Gültigkeit von Menschenrechten einzustehen. Dies bezieht sich auch auf das Vielfaltsstatut der Partei: „Ich weiß, dass ich Mitglied in einer feministischen und vielseitigen Partei bin. GRÜNE haben hier eine Vorbildfunktion, Menschen zu empowern und dies muss sich auch auf den Listen und in den Fraktionen widerspiegeln.“
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