
29.11.22 –
Die zweite Veranstaltung der Reihe „Kontinuität rechten Terrors in Hamburg“ fand Anfang letzter Woche im Rathaus statt. Dieses Mal wurde die blutige Spur, die der rechte Terror durch unsere Stadt zieht, bis in die späten 1970er Jahre zurückverfolgt.
Unter dem Titel „Eine Bewegung in Waffen“ drehte sich alles um die ideologische und militante Vorarbeit, die die Hamburger Neonazis der 1980er und 1990er Jahre für die terroristischen Morde des NSU geleistet haben. Dr. Harry Waibel ist Historiker und Experte für Neonazismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in der DDR sowie Rassismus in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart. Er gab eine interessante und umfassende Einordnung, ergänzt von Gürsel Yıldırım aus der Perspektive der Initiative zum Gedenken an Ramazan Avcı, der 1985 von Hamburger Neonazis ermordet wurde. Vervollständigt wurde das Podium von Caro Keller, die zusammen mit dem bundesweiten antifaschistischen Bündnis NSU-Watch den Prozess gegen die NSU-Terrorgruppe begleitet hat und unter anderem über Parlamentarische Untersuchungsausschüsse und die rechte Szene im Allgemeinen berichtet. Mit dabei war auch die grüne Fraktionsvorsitzende Jennifer Jasberg, die darstellte, wie die Diskussion zu diesen Themen in der Hamburger Politik läuft und wo politische Handlungsfelder bestehen. Natürlich kam dabei auch erneut die Frage nach einem NSU-Untersuchungsausschuss auf, die zusammen mit den rund 40 Teilnehmer*innen intensiv diskutiert wurde.
Im neuen Jahr folgen die nächsten beiden Teile der Veranstaltungsreihe. Sobald die Termine feststehen, erfahrt ihr davon hier im Newsletter oder im Terminkalender auf gruene-hamburg.de.
Foto: Henning Angerer, Text: Sina Koriath
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