Die Mobilitätswende findet vor Ort statt: Diagonalsperre im Grandweg

02.03.22

Nach jahrelangen GRÜNEN Forderungen soll eine Diagonalsperre den Kfz-Durchgangsverkehr durch den Grandweg verhindern und der öffentliche Raum soll aufgewertet werden. Details zu diesem Projekt und den GRÜNEN Ideen für die weitere Ausgestaltung findet ihr im folgenden Artikel.

Die zahlreichen Bewohner*innen des Grandwegs und der von ihm abzweigenden Straßen leiden seit langem unter dem zunehmenden Durchgangsverkehr, der den Siemersplatz und den Lokstedter Steindamm umfährt. Die Bezirkspolitik hat sich ebenso wie die Anwohner*innen mehrfach für eine Entlastung stark gemacht (zuletzt mit der Drucksache 20-3511 bzw. mit einer Online-Petition). Nun hat das Bezirks­amt dem Regionalausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen (RALoNiS) den Vorschlag einer Diagonalsperre an der Kreuzung Grandweg/Stresemannallee vorgelegt.

Mit dem Antrag "Diagonalsperre Grandweg/Stresemannallee/Behrkampsweg ermöglichen und öffentlichen Raum neu gestalten" unterstützen wir das Anliegen und schlagen weitere Verbesserungen vor. Durch die Diagonalsperre soll der Kfz-Verkehr auf den Haupt­verkehrsstraßen gebündelt und Wohngebiete sollen entlastet werden. Die Durchfahrt für Radfahrende ist weiterhin in alle Richtungen möglich. Die Nebenflächen und angrenzende Teile des Grandwegs sowie der Stresemannallee sollen in diesem Zuge ebenfalls neu gestaltet und durch mehr Raum für Zufußgehende, Sitzmöglichkeiten und Grün aufgewertet werden; für Gewerbetreibende und Lastenräder haben wir separate Parkstände beantragt. Nach einem Jahr soll die als Klebebord flexibel gestaltete Diagonalsperre evaluiert werden. Bei Fragen wendet euch gerne an: sebastian.dorsch@gruene-eimsbuettel.de

 

Kategorie

Fraktion Verkehr