Förderung von Eimsbütteler Projekten durch den Hamburger Integrationsfonds

27.01.17

Pressemitteilung | Hamburg, 27. Januar 2017

Die GRÜNE Bezirksfraktion Eimsbüttel begrüßt die Verabschiedung des sogenannten Bezirke-Antrags des Hamburger Integrationsfonds in der kommenden Bürgerschaftssitzung. Für Eimsbüttel sind wichtige Projekte in vier Stadtteilen in Höhe von 384.000 Euro berücksichtigt (s.u.).

"Mit der Anschubfinanzierung aus dem Integrationsfonds gibt es die nötige Professionalisierung für die gute Arbeit von "Herzliches Lokstedt" oder für die Zwischennutzung der ehemaligen Alma-Warburg-Schule als Begegnungs- und Koordinierungszentrum", freut sich Lisa Kern, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für den Regionalbereich Lokstedt/Niendorf/Schnelsen.

"In Eidelstedt wird der SVE seine Angebote für die neuen Nachbarn ausbauen können - wie lernt man sich besser kennen als beim gemeinsamen Sport? Das ist ein echter Mehrwert für die Integration in den Hamburger Stadtteilen", so Falk Schmidt-Tobler, Sprecher für Integration und den Regionalbereich Stellingen/Eidelstedt.

"Die Flüchtlingshilfe Harvestehude hatte sich schon gegründet, als an der Sophienterrasse noch gar keine Geflüchteten untergebracht waren. Jetzt können sie sich weiterhin so professionell um die dort wohnenden Familien kümmern", betont Gabriela Küll, Mitglied des Fraktionsvorstandes und Sprecherin für das Eimsbütteler Kerngebiet.

Folgende Eimsbütteler Projekte erfahren gemäß Bürgerschaftsdrucksache 21/7612 eine Zuwendung aus dem Integrationsfonds.

  • "Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.“ - Absicherung des Sprachangebots - bis zu 30.000 Euro
  • "Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.“ - Finanzierung zweier Stellen für geringfügig Beschäftigte im Jahr 2017 - bis zu 9.000 Euro 
  • Projekt „Herzliches Lokstedt" - bis zu 47.000 Euro
  • Sportverein Eidelstedt Hamburg von 1880 e.V. - Finanzierung einer Teilzeitstelle der Flüchtlingsbeauftragten sowie Fortführung und Ausbau der Angebote für Geflüchtete -  bis zu 100.000 Euro
  • Einrichtung eines Begegnungs- und Koordinierungszentrums in der nach 2018 zum Abbruch vorgesehenen Anna-Warburg-Schule (Tibarg 34) die jeweilige Höhe des konsumtiven und investiven Anteils der Maßnahmenzu ermitteln und in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Ermittlung inklusive der Berücksichtigung der Personal- und Betriebskosten - von insgesamt bis zu 198.000 Euro

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