
15.07.25 –
Die GRÜNE Bezirksfraktion Eimsbüttel setzt sich dafür ein, innovative Lösungen für die Herausforderungen in dicht bebauten Stadtteilen voranzubringen. Mit einem Antrag auf der nächsten Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag fordern sie, Potentiale des “vertikalen Parkens” für den Bezirk prüfen zu lassen. Es soll analysiert werden, wie dadurch zusätzliche Flächen entsiegelt und weitere Ladepunkte für Elektrofahrzeuge geschaffen werden können ━ für mehr Klimaresilienz im Bezirk.
Bei vertikalen Parksystemen werden vorhandene Flächen deutlich effizienter genutzt, indem Fahrzeuge in Parktürmen mit automatisierten Systemen “gestapelt” geparkt werden.
Auf nur wenigen Quadratmetern Grundfläche können so mehrere Autos untergebracht werden. Durch die höhere Flächeneffizienz wird Raum frei, der entsiegelt und für Begrünung, Aufenthaltsflächen oder alternative Mobilitätskonzepte genutzt werden kann. Zusätzlich könnten integrierte Ladepunkte in den Parktürmen dabei unterstützen, den dringend notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voranzutreiben.
Nina Schübel, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Mobilitätswende bedeutet, wir müssen den öffentlichen Raum neu denken: das heißt mehr Platz für Grünflächen und Fahrrad- und Fußwege durch effizient genutzten Parkraum. Vertikales Parken kann dabei ein guter Baustein sein – gerade in dicht bebauten Quartieren mit wenig Fläche.“
Ali Mir Agha, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Wir wollen prüfen, wo im Bezirk solche vertikalen Systeme sinnvoll eingesetzt werden könnten, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Gleichzeitig wollen wir damit mehr Ladestationen für die E-Mobilität schaffen. Wichtig ist uns, dass für den Bezirk keine zusätzlichen Kosten verursacht werden und das Parken über normale Parkgebühren finanziert wird.“
Hier geht's zum Beschluss
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