Expert*innenrunde: Grüne Eimsbüttel diskutierten ihr Bezirks-Wahlprogramm

Die Grünen in Eimsbüttel haben Anfang Mai mehrere Expert*innen zum Austausch über ihr Wahlprogramm zur Bezirksversammlungswahl 2024 eingeladen, um mit ihnen die Ideen und Vorschläge für das Wahlprogramm zur Bezirkswahl 2024 zu diskutieren. Hier der Bericht.

Am Vormittag diskutierten die Architekten und Stadtplaner Sven Dethlefs und Joachim Reinig mit den Eimsbüttler Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen über Wohnungsbau, Nachverdichtung und Möglichkeiten alternativer Bebauung, zum Beispiel an Magistralen. Harriet Witte vom Grindel e.V., Andreas Trachte vom NABU und Volker Henkel von SoliSolar kommentierten die vorgestellten grünen Ideen und Vorschläge zu den Themen öffentliche Räume, Natur in der Stadt und Klimawende und brachten selbst Vorschläge zur Klimawende in der Großstadt ein (Stichwort: Balkonkraftwerke und quartiersbezogene Wärmepumpen).

Im zweiten Panel am Nachmittag wurde das Thema Mobilität und Neuverteilung des öffentlichen Raums diskutiert. Hier zeigten Hans-Jürgen Rehder vom Inklusionsbeirat sowie Sonja Tess von Fuss e. V. auf, welche Bedürfnisse und Wünsche sie im Bereich Mobilität haben. Als positives Beispiel für gelungene Verkehrsplanung wurde unter anderem die Umgestaltung der Osterstraße genannt. Jan Hildebrand von eimsbüttel.shop.de und Manuel Moritz von FabLab brachten gemeinsam mit Harriet Witte vom Grindel e. V. die Standpunkte der lokalen Wirtschaft, des Innovations- und Technologie-Managements sowie der Gemeinwohl-Ökonomie in die Debatte ein.

Dieser Veranstaltung waren umfangreiche Vorarbeiten vorangegangen. So hatten die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Eimsbüttel bereits Ende Februar in einem ganztägigen Workshop erste Ideen für das Programm entwickelt. Anschließend wurden diese Vorschläge in mehreren Arbeitsgruppen konkretisiert und weiter ausformuliert. Bei der Expert*nnen-Diskussion wurden diese Papiere nun mit ihnen diskutiert, ergänzt und in einen größeren Zusammenhang gestellt.

Dazu Gabriele Albers, Kreisvorsitzende der Grünen in Eimsbüttel: „Der Blick von außen ist für uns extrem wertvoll. Wir stehen vor großen Herausforderungen und brauchen die besten Vorschläge für eine klimagerechte Stadtplanung, für sozialen Ausgleich und für eine moderne Mobilität. Wir nehmen aus diesen Gesprächen viele gute Ideen und Hinweise mit, die sich mit Sicherheit in unserem Wahlprogramm wiederfinden werden.“ Michael Gwosdz, ebenfalls Kreisvorsitzender der Grünen in Eimsbüttel: „Das waren zwei sehr spannende Diskussionsrunden. Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen sich einbringen, damit wir den Menschen in Eimsbüttel ein gutes Angebot machen können.“

Text: Gaby Albers

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