Rot-Grün will Carsharing im Bezirk Eimsbüttel fördern

Pressemitteilung | Hamburg, 02. Dezember 2016 Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hat einen Antrag der rot-grünen Koalition zur Förderung von Carsharing im Bezirk beschlossen. Danach soll die Verwaltung rechtliche Möglichkeiten prüfen, wie öffentliche Stellplätze speziell für Carsharing-Fahrzeuge bereitgestellt werden können. Auch eine Liste mit möglichen Carsharing-Standorten, insbesondere in den äußeren Stadtteilen, soll erarbeitet werden.

Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hat einen Antrag der rot-grünen Koalition zur Förderung von Carsharing im Bezirk beschlossen. Danach soll die Verwaltung rechtliche Möglichkeiten prüfen, wie öffentliche Stellplätze speziell für Carsharing-Fahrzeuge bereit­gestellt werden können. Auch eine Liste mit möglichen Carsharing-Standorten, insbesondere in den äußeren Stadtteilen, soll erarbeitet werden.

„Wir wollen erreichen, dass sich Carsharing-Unternehmen auch in die Außengebiete unseres Bezirks wagen“, so Philip Engler, Fraktionsvorsitzender der Eimsbütteler GRÜNEN. „Das scheitert bisher vor allem an fehlenden Stellplätzen, oder daran, dass diese nur teuer privat angemietet werden können. Wir wollen öffentlichen Raum zur Verfügung stellen, um die Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Sichtbarkeit von Carsharing zu erhöhen. Es gibt viele Standorte in der Umgebung von ÖPNV-Haltestellen, dicht bebauten Wohnquartieren oder belebten Einkaufszentren, an denen ein hohes Potential für Carsharing vorhanden ist.“ Koorosh Armi, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel, ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage auch in den Außenstadtteilen des Bezirks groß ist. Unsere Initiative zielt darauf ab, sowohl für Freefloater als auch für standort­gebundenes Carsharing bessere Bedingungen zu schaffen. So soll Carsharing im Bezirk insge­samt gefördert und die Attraktivität der Außengebiete für Carsharing-Anbieter gesteigert werden.“

Des Weiteren bittet die Bezirksversammlung das Bezirksamt zu prüfen, ob die bezirkliche Pkw-Flotte in Kooperation mit einem Carsharing-Unternehmen nicht günstiger als mit dem bisherigen Leasing-Modell bereitgestellt werden könnte. Dazu Fabian Klabunde, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Dass die Verwaltung selbst mit Carsharing-Unternehmen kooperieren kann, zeigen Erfolgsbeispiele aus anderen Städten wie Münster oder Leipzig. Durch die höhere Auslastung der Carsharing-Autos und die Kostenersparnis für Verwaltung und Unternehmen schafft man eine richtige Win-Win-Situation.“

Zudem will Rot-Grün die Zahl der von Investoren eingerichteten Carsharing-Stellplätze im Zuge von Baugenehmigungen erhöhen. „Wir möchten auch private Bauherren dazu animieren, im Rahmen von Neubauprojekten Flächen für Carsharing bereitzustellen. Das würde die Zahl parkender Fahr­zeuge im umliegenden Straßenraum entlasten und die gesamte Nachbarschaft könnte von dem Angebot profitieren“, sagt Armi.

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